< Stellenausschreibung Markt Wiesentheid
18.12.2017 10:50

Radverkehrsstudie veröffentlicht

Die Marktgemeinde Wiesentheid hat viel Potential für den Aufbau eines Radverkehrskonzepts. Mit drei Routen können alle Ortsgebiete erschlossen werden. Die ersten Maßnahmen werden bereits im Jahr 2018 umgesetzt.


Christoph Schmidt (Sachbearbeiter Verkehrswesen), Dr. Werner Knaier (Bürgermeister) und Ludwig Haissig (Leiter der Bauverwaltung) besprechen die Ergebnisse der Studie

„Die Wiesentheider Bürger fahren gerne und viel mit dem Rad“ stellte Bürgermeister Dr. Knaier kürzlich bei einem Bürgerarbeitskreis zum Radverkehr fest. Dabei wurde allerdings auch deutlich, dass viele Radfahrer gerade auf den Hauptstraßen mit den Kraftfahrzeugen konkurrieren. Um den Radverkehr sicherer zu machen wurde daher eine Studie in Auftrag gegeben, deren Ergebnisse nun vorgestellt wurden.

Insgesamt bietet die Marktgemeinde bereits jetzt ein gutes örtliches und überörtliches Radwegenetz. Allerdings sind die einzelnen Abschnitte oft nicht miteinander verbunden, sodass die Radfahrer auf die Straße ausweichen müssen. Die wesentlichen Radverkehrsströme laufen in Nord-Süd- und Ost-Süd-Richtung, von den Wohngebieten zu Gewerbegebieten und den Schulen. Gerade bei den hierbei notwendigen Querungen der Prichsenstädterstraße, der Nikolaus-Fey-Straße, der Balth.-Neumann-Straße und der Bahnhofstraße entsteht ein sehr hoher Stresslevel bei den Radfahrern so das Fazit der Studie.

Um die insgesamt 29 identifizierten Problemstellen zu lösen, schlagen die Planer die Errichtung von Hauptfahrradrouten vor. Insgesamt drei verschiedenen Szenarien wurden hierzu erstellt. Welches Konzept umgesetzt werden soll entscheidet in Kürze der Marktgemeinderat. Darüber hinaus wurden 19 Handlungsempfehlungen ausgesprochen, die parallel abgearbeitet werden.

„Bereits im Jahr 2018 werden wir bei der Umgestaltung des Schlossplatzes die ersten Empfehlungen umsetzen“ verspricht Knaier. „In den Folgejahren werden dann sukzessive die weiteren Problemstellen angegangen, sodass wir in einigen Jahren ein leistungsfähiges, innerörtliches Radwegenetz aufgebaut haben“.

Die gesamte Studie finden Sie Initiates file downloadHIER zum Download. „Anregungen zum Radverkehr dürfen auch weiterhin jederzeit an den Bürgermeister herangetragen werden“ appelliert Knaier abschließend an die Mitarbeit der Einwohner.


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