Meilensteine der Marktgemeinde

918 Unter der Bezeichnung „wisenheida“ erstmalige urkundliche Erwähnung. Der Freisinger Bischof und Kommendatarabt des Klosters Schwarzach vermacht der Abtei Schwarzach seine Wiesentheider Besitzungen (892). 918 bestätigt König Konrad I., Herzog von Franken, die Schenkung.
1327 Der Ebracher Abt Friderich verkauft den Fuchs von Dornheim auf Lebzeiten die „güld zu Geesdorf und Wiesentheid“
1464 Errichtung einer gotischen Kirche zum „Heiligen Mauritius“ auf dem Schloßberg.
1682 Durch Graf Johann Otto von Dernbach wird Wiesentheid mit Verordnung vom 25. März 1682 zum Markt erhoben.
1704 Die Schönbornzeit beginnt offiziell am 16.07. (testamentarische Schenkung Eleonores).
1806 Die Herrschaft Wiesentheid fällt an das Königreich Bayern (29.09. Rheinbundakte).
1859 Errichtung der Mariensäule zur Erinnerung an die Verkündung der „Unbefleckten Empfängnis der Jungfrau Maria“
1907 Telefon in Wiesentheid
1945 Am 13. April halten zwei amerikanische Jeeps vor dem Wiesentheider Lazarett (Schloss) und übernehmen die Leitung. Mit diesem unblutigen Akt ist für Wiesentheid der II. Weltkrieg beendet
1952 Neubau und Einweihung der Evang.-Luth. Gnadenkirche
1976 Zusammenschluss der Märkte Abtswind, Rüdenhausen, Wiesentheid und der Gemeinde Castell zur Verwaltungsgemeinschaft Wiesentheid am 1. Januar
Ortsplan um 1735
Ortsplan um 1849