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Chronik

 

Die Geschichte Wiesentheids in Zahlen ...

 

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Der Diebsbaum

 

Zu den bedeutendsten Archivalien des Wiesentheider Gemeindearchivs zählt das 1732 angelegte Grund-Urbar-Buch mit der dazugehörigen Flurkarte von 1735.
Auf dieser Karte findet man die kleine Zeichnung eines stilisierten Baumes mit der Bezeichnung „Diebs Baum“. Es handelt sich hierbei um jenen Baum, mit dem Ludwig Reinhold in seiner Erzählung „Die Diebseiche“ eine makaber, amüsante Begebenheit verbindet. Der Diebsbaum war vermutlich eine alte freistehende Eiche an der uralten kaiserlichen Land- und Heerstraße, die von Bamberg über Geiselwind nach Würzburg zog und dabei Untersambach und den früheren ...

 

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Kultur im Schloss

 

Gegen Ende des zweiten Weltkrieges entwickelte sich Wiesentheid für einige Jahre zu einem regelrechten mainfränkischen Kulturzentrum. Viele Künstler, Adlige und andere bedeutende Persönlichkeiten hatten sich damals im Schloss einquartiert, da sie aus ihrer Heimat vertrieben, ihre Wohnungen zerstört worden waren oder weil sie vor dem Bombenterror der Alliierten auf dem Lande Zuflucht suchten. ...